Begonnen hat alles mit dem allweihnachtlichen Rumtopf ... Anfangs beschränkten sich unsere Auftritte nämlich auf das weihnachtliche "Balkonblasen" am Nachmittag des 24. Dezember bei den Familien der einzelnen Musiker; diese Auftritte waren immer mit einigen Gläsern Rumtopf verbunden. Aus dieser Tradition heraus formierte sich 1988 eine Gruppe spielfreudiger Musikanten aus Zwettl in Niederösterreich zu einem fixen Ensemble.


v.l.n.r.: Ambros, Ali, Fredi, Stefan, Xandl, Sepp und Mike - vor vielen, vielen Jahren

Das ursprüngliche Trompetentrio, bestehend aus Alexander Kastner, Johannes Eibensteiner und Michael Zahrl, verwandelte sich bald in ein Quartett, zu dem Manfred Hofer hinzukam; bei dieser Gelegenheit tauschte Johannes Eibensteiner die Trompete gegen die Posaune ein. 1988 wurde das Ensemble durch das Hinzukommen von Walter Heider am Horn zu einem Quintett vervollständigt, Michael Zahrl wechselte dabei auf die Tuba. "Quintbrass" (Namensgeber Michael Zahrl) war nun endgültig formiert.

Obwohl sich zu dieser Zeit die Auftritte nach wie vor auf Weihnachten beschränkten, hatten wir bereits ein umfangreiches Repertoire erarbeitet. Die Auftritte wurden immer häufiger - im Jahr 1993 waren es bereits 16 konzertante Auftritte und bald sollte das Ensemble auf der ersten Trompete durch Ambros Pabisch verstärkt werden. Ein Problem ergab sich durch den Neuzugang. Der Name wurde nicht mehr gerecht. Aber Sex(t)brass wollte man auch nicht heißen. So blieb man beim bisherigen Namen.

Die nächste personelle Änderung ab diesem Zeitpunkt erfolgte erst wieder Im Jahr 1997 an der Posaune; anstelle von Johannes Eibensteiner trat Josef Koppensteiner dem Ensemble bei.

Mit Jahresende 2004 verließ Walter Heider das Ensemble; wir hielten uns an den allgemeinen, wirtschaftlichen Trend und besetzten das "Pult" nicht nach. Seitdem traten wir wieder zu fünft auf, wurden unserem Namen wieder gerecht und hatten damit endlich keinen Erklärungsbedarf, warum sechs Musiker nicht "Sextbrass" heißen ...

Dieser glückliche Umstand war uns nicht allzu lang beschieden, da Josef sich am mittel-tiefen Blech zu einsam fühlte. Er plädierte für eine Verstärkung in diesem Register, und wenn schon, dann gleich mit einem Posaunisten. Die Suche führte uns rasch zu einem der Newcomer der Waldviertler Bläser-Szene, zu Alexander Reisinger. Somit ist Quintbrass seit Dezember 2005 wieder - wie gewohnt - ein Sextett !

Im Herbst 2008 beschloss Michael Zahrl sich für Familie und Hausbau eine "Karenzzeit" zu gönnen und beendete (vorübergehend) sein Engagement bei Quintbrass. Josef Koppensteiner nutzte die Gelegenheit und übergab sein Posaunenpult einem jungen, aufstrebenden Posaunisten, Stefan Grübl. Er selbst übersiedelte einen Stock tiefer auf die Tuba.

Joomla templates by a4joomla